In der Woche vor den Semesterferien (4.2.-8.2.2019) findet das klassenübergreifende Oberstufenprojekt statt.

Heuer verwandelt sich der Veranstaltungs- und Speiseraum für eine Woche in einen Salon.

In Anlehnung an die europäische Salon-Tradition des 17. und 18.Jahrhunderts wurden in unserem Jahrhundert erneut Salons gegründet, in denen gesellschaftliche Fragen aufgeworfen und diskutiert werden. Der Salongedanke wurde kombiniert mit verschiedenen anderen Formen des Dialogs – etwa der des „world cafés“ oder der „four fold practice“; entstanden ist eine vielfältige Bewegung, die als „the art of hosting“ – die Kunst des Gastgebens – bekannt geworden ist. Alle diese Formen gründen sich in dem Anliegen, einen Raum für die wirklich wichtigen Fragen zu schaffen, unter besonderem Augenmerk auf einen respektvollen, behutsamen und solidarischen Dialog, in dem die Aufmerksamkeit, die einer Frage geschenkt wird, zählt, und nicht das wortreiche Verteidigen der eigenen Meinung.

Um eine gehobene Atmosphäre zu erzeugen, wird der Raum festlich ausgestattet und es gibt eine Kleiderordnung. In den Pausen zwischen den verschiedenen Dialog-Runden gibt es ein Buffet.

Nach dem Salon, der von 9.00 bis 11.00 Uhr stattfindet, und als Ausgleich zur geistigen Betätigung, besuchen die SchülerInnen anschließend einen Tanzkurs in den Räumlichkeiten der Tanzschule Polai (Ursulinensäle), wo die Grundlagen der Standardtänze vermittelt werden.