Statements von Eltern

Barbara Achatz (Finn, 4. Klasse):

„Folgende Kriterien waren für einen Besuch der Waldorfschule ausschlaggebend: Die Waldorfschule Innsbruck hat ein 12-jähriges Gesamtschulkonzept. In dieser Schule wird auf eine ganzheitliche Wissensvermittlung Wert gelegt. Der Unterricht findet in einem geschützten Rahmen statt. Das bewegte Klassenzimmer in den ersten drei Schuljahren hat besonders positive Auswirkungen. Geschicklichkeit, Selbstvertrauen, Kreativität und Flexibilität sind nur einige erworbene oder geförderte Kompetenzen. Finn erlernt seit der 1. Klasse zwei Fremdsprachen durch Native-Speakers. Seine Aussprache ist bereits jetzt wesentlich besser als die seiner Mama!”

Ingrid Hell (Andreas 1. Klasse, Philipp, 5. Klasse):

„Unser erster Kontakt mit Waldorf fand durch unsere Tagesmutter statt. In vielen interessanten Gesprächen und Dialogen erfuhren wir über Inhalte und Werte der Waldorfpädagogik. In einer sehr häuslichen und geschützten Atmosphäre verbrachte Philipp anschließend seine Kindergartenzeit im Waldorfkindergarten Schwaz. Während dieser Zeit reifte auch unser Entschluss für den Besuch der Waldorfschule in Innsbruck. Die Entfernung der Schule zu unserem Wohnort war nie ein wirkliches Thema für uns oder unseren Sohn. Fremdsprachen ab der 1. Klasse, die unterschiedlichsten Praktika in den oberen Klassen, tolle Projektarbeiten und Epochen in allen Schulstufen und ein Waldorfschulnetz weltweit bestätigen unsere Schulwahl.”

Nicole Sailer (Celina, 8. Klasse):

„Ich war auf der Suche nach einem alternativen Schulmodell, dabei bin ich auf die Waldorfschule gestoßen (schon lange bevor ich da zu arbeiten begonnen habe). Mir war für Celina wichtig, dass sie als Persönlichkeit, als Individuum gesehen, angesprochen und behandelt und nicht nach Noten beurteilt wird. Das soziale Miteinander steht an sehr hoher Stelle in den Klassen, und ich finde es sehr wichtig für Celinas weiteren Lebensweg, soziale Kompetenzen zu erwerben. Die künstlerische und musikalische Förderung war auch einer der Hauptgründe für meine Entscheidung für diese Schule.”

Magdalena Hammerle (ehemalige Waldorfmutter):

„Waldorfschule ist eine sehr dynamische und vielfältige Gemeinschaft, die reichlich Raum und Gelegenheit für soziale Interaktionen mit Lernmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen bietet. Dies ist meine Erfahrung, nachdem ich seit mehr als 20 Jahren in der Gemeinschaft tätig bin. Waldorfschule ist eine lebendige Gemeinschaft, in der wir Höhen und Tiefen, Freuden und Leiden, unerfüllte Erwartungen oder unerwartete Erfolge erleben, so wie es im alltäglichen Leben geschieht. So empfinde ich als Mutter von drei Kindern, die alle den Waldorfkindergarten, die Schule und einen Austausch in Australien absolviert haben. Waldorfschule ist ein gemeinsamer Weg von Eltern und Kindern mit ihren Lehrpersonen durch die herausfordernden Entwicklungsjahre während der Schulzeit. Waldorfschule erfordert von allen Mitwirkenden in achtsames Miteinander und wirksames, aufrichtiges mit DA-bei-SEIN, damit das Beste den Kindern für ihr zukünftiges Leben zugutekommt: Ihre Liebe zum Leben und Lernen, ihre Freude am Zusammensein mit anderen und die Ausdrucksfreude ihrer Begabungen und Fähigkeiten. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dies an meinen Kindern erleben zu dürfen.”

Statements ehemaliger SchülerInnen

Yasmin Markl (Studentin):

Ein Blick zurück in die Zeit von der 5. bis zur 12. Klasse der Waldorfschule Innsbruck lässt mich stolz lächeln. Vielleicht lässt es sich zusammenfassen als ein Reichtum an Erfahrung, Freude am Lernen und Herausforderungen annehmen, Interesse finden an Kunst, Sprache und Sozialem, eng verknüpft mit naturwissenschaftlichen Bezügen, sowie handwerklicher Umsetzung.

Durch viele selbstständige Aufgaben konnte ich mir einige wichtige Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten aneignen und habe mich zusätzlich mit außerschulische Themen befassen können, die mich noch heute begleiten. Nach meiner Matura am Gymnasium Sillgasse studiere ich nun im 4. Semester Meteorologie in Innsbruck. Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese acht Jahre an der Waldorfschule meine Persönlichkeit stark geprägt haben und mir viele Erinnerungen und Erfahrungen mein Leben lang erhalten bleiben.

Eva Mirwald (Magister der Psychologie):

Für mich ist meine gesamte Schulzeit eine Zeit, an die ich immer gern zurückdenke. Vor allem die vielen handwerklichen und künstlerischen Fächer, die den Lehrplan bereichern und die Möglichkeiten in der Oberstufe durch diverse Praktika und Auslandsaufenthalten Erfahrungen zu sammeln und selbstständig zu werden, haben mich für meinen weiteren Berufs- und Lebensweg gut gerüstet.

Statements der LehrerInnen

Martina Bifulco:

„Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Sprache zu unterrichten viel mehr bedeutet als Wörter und grammatikalische Regeln zu vermitteln. Eine Fremdsprache zu unterrichten bedeutet, den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, mit einer anderen Kultur in Kontakt zu kommen, den eigenen Horizont zu erweitern, neue Perspektiven und Denkweisen kennen zu lernen, Toleranz und Akzeptanz zu entwickeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass die SchülerInnen nicht ein leeres Gefäß sind, das man mit allen möglichen Kenntnissen füllen muss, sondern kreative und eigenständige Wesen, die die Sprache lebendig und einmalig machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass man eine Fremdsprache nicht nur durch intellektuelle Fähigkeiten lernen soll und kann, sondern durch Rhythmus, Zusammenarbeit der Sinnesorgane und Bewegung. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Fremdsprache nur durch Freude und gemeinsame Arbeit gelernt werden kann. Aus diesen Gründen bin ich Lehrerin an der Waldorfschule.”

Marianne Maringer:

„Ich bin an der Waldorfschule, weil ich erlebe, dass diese Pädagogik in ein großes Ganzes eingebettet ist. Sie öffnet Entwicklungsräume und legt Augenmerk auf dasjenige, was im Menschen werden will.“

Lisa Payr:

„Mich überzeugt das nachhaltige Konzept, das der Waldorfschule zu Grunde liegt. Es wirkt wohltuend auf die Unterrichtsgestaltung und macht vieles möglich, was es an anderen Schulen nicht gibt: zum Beispiel tägliches künstlerisches Arbeiten im Musikalischen, im Rhythmisch-Beweglichen und beim Gestalten der Epochenhefte. Der Notendruck fällt weg zu Gunsten einer genauen Beobachtung der Entwicklung der Kinder. Auf diese Weise unterrichten zu dürfen schafft Zufriedenheit.”

Klara Sturm:

„Im Herbst 2009 durfte ich als Religionslehrerin in der Waldorfschule beginnen und war über die herzliche Aufnahme ganz verblüfft. Ich liebe es, WaldorflehrerInnen zuzuhören, wenn sie davon erzählen, dass es ihnen so wichtig ist, dass die Kinder innere Lebenskräfte spüren, diese nach außen tragen und entfalten. Unter dem Schuljahr haben mich die SchülerInnen mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrer Mitarbeit immer wieder zum Staunen gebracht. – Eine Schule, in der die Seele wachsen darf!“

Monika Wanivenhaus:

„Ich bin an der Waldorfschule, weil ich bei allem, was ich hier unterrichte, sehr in die Tiefe gehen kann. So bekommt nicht nur der Kopf, sondern auch das Herz Nahrung.”